Faruk Feuerschmied
  Faruk Feuerschmied, Sohn des Agam, Sippe der Durin, Angroschim
ist ein 1,30 großer, muskulöser Zwerg. Den Kopf ziert nur selten ein Helm, denn er mag seine strubbeligen grauschwarzen langen Haare, die bis zur Schulter herunter hängen und sich mit dem langen, vollen grauen Bart vereinen. Buschige Augenbrauen, starke Wangenknochen und eine große, knubbelige Nase lassen die braunen Augen noch dunkler erscheinen. Sein massiver, gedrungener Körper ist durchtrainiert und seine Bewegungen stämmig, aber nicht plump. Seine augenblickliche Kleidung verleiht ihm ein höchst abenteuerliches Aussehen, was durch seine rohe, grantige Natur noch unterstützt wird. Eine abgewetzte Lederhose wird halb durch ein notdürftig repariertes, rostiges grobes Kettenhemd verdeckt. Immer wieder schaut darunter eine zerrissene und verdreckte Unterkleidung hervor. Die schweren Stiefel sind abgelaufen und die Kleidung zeigt überall Spuren von Kampf und Staub. Seine ständigen Begleiter, eine kunstvoll verzierte, einseitige Zwergenaxt Xaguls auf seinem Rücken und zwei Drachenzähne an einem Lederriemen um seinen Hals tragen ihren Teil dazu bei, ihn ziemlich verwegen aussehen zu lassen, was eigentlich nicht seine Art ist.

Faruk wurde im Firun des Jahres 70 vor Hal in der Bergfreiheit Waldwacht des Regenten Arambolosch im Amboßgebirge geboren. Sein Vater Xarlok Feuerschmied und seine Mutter Nirai Armott freuten sich sehr über das vierte Kind. Seine Geschwister Balum, Nirai und Borlox hatten alle bereits das Bartfest erlebt und keines zeigte Interesse, die Familientradition des Goldschmiedens weiterzuführen. Balum hatte sich der Drachenjagd verschrieben, seine Schwester Nirai der Kriegskunst und Borlox liebte seine Berufung zum Schankwirt. Faruk erfüllt die Erwartung seines Vaters mit Freuden. Die glänzenden Metalle, die funkelnde Steine zu formen, zu gestalten und in ein wahres Kunstwerk zu bringen, erfüllten sein Herz. Inspiriert von Balum fand Faruk bald seinen eigenen Stil nicht nur Schmuck sondern auch kunstvolle Waffen zu fertigen, die unter der Fachkundigen Anweisung von Nirai allmählich von Representationswaffen zu erstklassigen, gefährlichen Instrumenten des Kampfes wurden. Faruk machte dem Namen Feuerschmied alle Ehre. In den zehn Jahren der Wanderschaft studierte er intensiv die Waffen der anderen Rassen und sammelte notgedrungen ausgiebig Erfahrung im Umgang mit solchen. Allein der Waffenganglehre seines Bruders verdankte er oft sein Leben. Zu seinem Bartfest schmiedete er zusammen mit seinem Vater eine besondere, auf ihn zugeschnittene Zwergenaxt, die ihm den Titel des Meisters einbrachte und von nun an sein ständiger Begleiter wurde.

Als sein Bruder Balum durch einen Drachen in der Schwarzen Sichel starb, war dies ein schwerer Verlust. Die Durinsippe schwor Rache und um den großen, recht alten Drachen besiegen zu können, zogen viele aus, das sagenumwobene Schwert Orgamons, "Isidur Drachentöter" zu finden, um dessen Verbleib nur Gerüchte kursierten. So wanderte Faruk die letzten Jahre auf der Suche durch ganz Aventurien. Er lernte, daß es auch friedlich Orks gab, daß Elfen durchaus nützlich sein können und daß Hügelzwerge tatsächlich verweichlicht und menschlich geworden sind. Zu dieser Zeit fand Faruk seine liebe Frau Silra, die im bald einen kleinen Sohn gebar und ihm half, über den Tod seines Bruders hinwegzukommen.

Der zweite Schicksalsschlag traf Faruk, als er von Thorwalerpiraten nach Süden in die Sklaverei verschleppt wurde und dort in der Arena zur Unterhaltung der Menge kämpfen mußte. Dort lernte er den Geschmack des Blutes richtig kennen und erlernte das Wagenlenken. Allerdings traf in das alles nicht so sehr, wie der Verlust seiner Axt, die ihn von den Thorwalern abgenommen wurde und sich nun auf hoher See befindet. Man stelle sich diesen Frevel vor. Faruk schwor einen Blutschwur, die Verantwortlichen, allen voran "Hellmar Odendottir" zu finden und zu töten und jeder seine Sippe würde diesem Schwur folgen.

Faruks hervorstechenden Merkmale sind seine Körperkraft und seine Goldgier, die er Dank seiner Erfahrung und seiner Selbstbeherrschung gut kontrollieren kann. Geschick, Intuition und Sinnenschärfe bringen sein Beruf mit sich, genauso wie Feilschen, Schätzen, Mechanik und seine herausragende Kenntnis von Waffen. Meisterlich vermag er die Axt zu schwingen und läßt sie im Kampf wahrlich tanzen. Aufgewachsen in den Gängen des Amboß versteht er einiges von Stolen und Zwergenwerk und findet sich unterirdisch leicht zurecht. Fallen und Schlösser sind ihm durchaus vertraut. Sein großes Laster ist das Pfeifenkraut und ein ordentlicher Schluck Zwergenschnaps, der leider so schwer zu bekommen ist. Unter seiner recht rauhen Schale und einem eher uncharismatischen Auftreten, ist ein liebevoller, sorgsamer Kern verborgen, den seine Freunde und Kameraden zu schätzen wissen. Und bei Ingerimm, den Göttern ist er treu.

Faruk liegt krank in seinen Höhlen im Amboß und läßt sich von seiner Frau pflegen.


Antares Lasazar
  Adeptus Antares Lasazar, Akademie der Hohen Magie und Arcanes Institut zu Punin,
prägt ein respekteinflößendes Erscheinungsbild. Allein seine Körpergröße von 1,81 Schritt mit der langen schwarzen Wanderrobe und dem großen schwarzschimmernden Kapuzenumhang beeindrucken. Die vielen kleinen Beutel und Taschen, der schwarzsilberne Magierstab des Palin, der in einer weißen, von einer Drackenklaue umschlossenen Kugel endet und das deutliche Siegel in seiner rechten Hand lassen ihn schon von weitem als Magier erkennen. Wenn er beim Näherkommen, die Kapuze aus seinem verbitterten Gesicht schlägt und ein scharfkantiges Gesicht mit schmalen, stahlblauen Augen, einer kerzengeraden Nase, schmalen Lippen und breiten, hervortretenden Wangenknochen zum Vorschein kommt, welches von seinem schwarzgrauen, schulterlangen, lockigen Haaren umspielt wird, weichen die meisten zurück.

Geboren am 1. Firun des Götterlaufes 19 vor Hal als Kind des mittelständischen Händlerpaares Portus und Elrina Arnisch, wurde Lasazar mit 5 Jahren von seinen Eltern an der grauen "Akademie der hohen Magie und Arcanen" in Punin abgegeben. Zwei Jahre später begann seine Ausbildung zum Adeptus. Unter ihrer Spektabilität Prishya von Garlischgrötz zu Grangor lernte er, was es bedeutete, zu den Besten der Besten gehören zu wollen: Perfektion, ständiges Studium und körperliche Erzüchtigungen. Seine große Begabung und Disziplin ließ ihn die Ausbildung, trotz seines jungen Alters, in acht Jahren bestehen und schon mit 15 erhielt er das Siegel von Punin. Zwei Jahre verbrachte er als junger Hofmagier in der Grafschaft Yaquir unter Fürst Khorim Uchakbar und knüpfte Kontakte zum Adel, bevor er nach Punin zurückkehrte. Das einzigartige, angesammelte Wissen der über 1600 Jahre alten Akademie über die aventurische Zauberei, vom nivesischen Totenkult über uralte Gildenformeln bis zu echsischen Geheimnissen und mohischer Schamanie, lockte ihn zu weiteren Studien. Ihre Spektabilität Thalion von Rommilys unterwies Lasazar in den Gundlagen der Metamagie. Nach weiteren zwei Jahren machten sich der Magier auf die Suche nach praktischem Wissen, welches er in den Hallen der Akademie nie erfahren konnte und die Jahre der Wanderschaft begannen.

Während eines Auftrags von Rohezal geriet Lasazar in den direkten Bann einer Borbarad Sekte, der er drei Jahre dienen mußte, bis einer Gruppe Abenteuerer die Befreiung der unglücklichen Seelen gelang. In dieser Zeit wurde Lasazar in die Dämonologie eingewiesen und erlente einige borbaradianische Sprüche. Seitdem trägt er die schwarze Robe. Auf seinem Rücken, an der rechten Schulter, erinnert noch die "Schwarze Hand" an diese schreckliche Zeit. Nach seiner Befreiung verpflichtete Rohezal ihn durch einen Schwur zur Verfolgung und Vernichtung von allem Dämonischen und Borbaradianischen auf seinen Reisen, um Feuer mit Feuer zu bekämpfen.

Seine Verbindungen zur grauen Akademie ließ Lasazar nie abreißen und ist Dank seiner Erfahrungen ein gern gesehener Gast seiner ehemaligen Lehrmeister und Spektabilitäten. Sein meisterliches Wissen über Alchemie, Magiekunde und alte Sprachen und Kulte durfte er trotz seines jungen Alters in einigen Gastlesungen weitergeben. In Punin hat er bei dem Schwertmeister Aramon Blitzklinge in der Löwengasse drei kleine Zimmer gemietet, in denen er seine Artefaktsammlung pflegt und sich in ruhigen Zeiten seinen Büchern widmet.

Lasazar setzt sein düsteres Äußeres gerne ein und läßt die Menschen in ihrem Glauben. Sein Charakter ist jedoch meist ganz anderer Natur. Lasazar ist respektvoll, freundlich und tolerant. Er vermeidet Auseinandersetzungen so lange es geht und ist schnell mit einer hilfsbereiten Hand zur Seite. Legt er sein dunkles Auftreten ab, kann er sehr charmant sein. Unter Freunden ist er gesprächig und durchaus gelegentlich zu einem kleinen Unsinn bereit. Zorn und rachegelüste sind ihm fremd. Aufträge führt er nie aus, ohne sie zu überdenken und die Konsequenzen zu beachten. Nur bei einer einzigen Aufgabe paßt sich sein Inneres seinem Äußeren an. Wenn es um die Jagd auf Dämonen geht, agiert Lasazar zielstrebig ohne Rücksicht auf Verluste. Niemand sollte sich dann in seinen Weg stellen.

Lasazar ist nach einer langen Reise nach Punin zurückgekehrt. Er übergibt das Buch des H'Rangas in der Akadmie und bewirbt sich als Magister der "Grundlagen der Beschwörung". Außerdem gilt es in Punin einen Auftraggeber zur Jagd auf einen Ferromorph zu überprüfen.


Mantis Parkon
  Mantis verweilt in seiner Höhle in den Nebelzinnen und gedenket dem Tod seines Lehrmeisters.


Tolpan Barfuß
  Wer weiß schon, wo sich ein Schlem aufhält. Gerüchten nach mitten im Südmeer.


Inhalt Helden Beilunker Reiter 17.11.2018